sports

Trump erneut Ehrenvorsitzender beim Presidents Cup in Medinah – NBC-Doku-Serie startet am 5. September

US-Präsident Donald Trump übernimmt beim Presidents Cup (22.–27. September, Medinah Country Club) zum zweiten Mal nach 2017 den Ehrenvorsitz – die PGA Tour begleitet den Countdown zur 16. Ausgabe des Turniers mit einer dreiteiligen Dokumentarreihe auf NBC.

Die PGA Tour hat US-Präsident Donald Trump erneut als Honorary Chairman für den Presidents Cup gewonnen. Trump hat die Einladung angenommen und bekleidet damit zum zweiten Mal dieses Ehrenamt: Bereits 2017, beim Presidents Cup im Liberty National Golf Club in New Jersey, stand er in dieser Funktion an der Spitze des Ehrengremiums. Vom 22. bis 27. September empfängt der Course No. 3 des Medinah Country Club, rund 40 Kilometer westlich von Chicago, die 16. Auflage des Teamturniers – zwölf US-amerikanische Golfer gegen zwölf der weltbesten Spieler außerhalb Europas.

„Wir sind Präsident Trump dankbar, dass er unsere Einladung angenommen hat, als Honorary Chairman beim Presidents Cup 2026 zu fungieren", erklärte PGA-Tour-CEO Brian Rolapp. Trump selbst kommentierte die Entscheidung auf Truth Social: Er nehme die Ernennung mit Ehre an, beide Teams seien „vollgepackt mit Talent", und er freue sich darauf, die Athleten beider Mannschaften persönlich zu begrüßen.

Medinah: Erstmals Schauplatz des Presidents Cups

Der Medinah Country Club, der bereits mehrere Majors ausgerichtet hat, ist zum ersten Mal Gastgeber des Presidents Cups – als sechster US-amerikanischer Club in der Geschichte des Turniers. Die Bilanz spricht klar für das US-Team: 13 der 15 bisherigen Ausgaben gewannen die Amerikaner. Das Internationale Team triumphierte nur einmal, 1998 in Melbourne; 2003 endete das Duell in Pretoria mit einem 17:17-Unentschieden. Für Kapitän Geoff Ogilvy bedeutet Medinah die Chance, den Presidents Cup erstmals seit 28 Jahren wieder auf die Seite des Internationalen Teams zu lenken.

Die Teams: Scheffler führt die USA, Scott und Lee im Internationalen Team

US-Kapitän Brandt Snedeker, der erstmals ein Presidents-Cup-Team betreut, baut auf Weltranglistenersten Scottie Scheffler als Ankerspieler. Scheffler siegte zuletzt bei der Tour Championship und sammelte in dieser Saison drei PGA-Tour-Titel. Neben ihm qualifizierten sich Cameron Young, Wyndham Clark, Sam Burns, Russell Henley und Collin Morikawa automatisch. Snedekers sechs Kapitänsauswahlen: Xander Schauffele, Justin Thomas, Patrick Cantlay, Chris Gotterup, Jacob Bridgeman sowie Rookie Jackson Koivun, der erst wenige Wochen nach dem Verlust seines Amateurstatus seinen ersten PGA-Tour-Sieg feiern konnte.

Das Internationale Team vereint für das deutschsprachige Publikum die bekanntesten Namen jenseits des US-Teams. Allen voran Adam Scott: Der Australier nimmt zum zwölften Mal in Folge am Presidents Cup teil – kein Spieler steht dem Turnier loyaler gegenüber. Landsmann Min Woo Lee bestreitet nach seiner Premiere 2024 seinen zweiten Presidents Cup. Für Aufsehen sorgt der Neuseeländer Ryan Fox, der 2026 die Open Championship gewann und als amtierender Major-Champion nach Medinah reist. Die weiteren automatischen Qualifikanten: Hideki Matsuyama (Japan) sowie Tom Kim und Si Woo Kim (beide Südkorea). Ogilvys sechs Kapitänspicks: Corey Conners und Nick Taylor (beide Kanada), Sungjae Im und der erst 23-jährige Ryo Hisatsune (beide Japan), Christiaan Bezuidenhout (Südafrika) sowie Nico Echavarria (Kolumbien).

„Road to the Presidents Cup" auf NBC

Flankiert wird der Countdown zur Austragung in Medinah durch die dreiteilige Dokumentarreihe „Road to the Presidents Cup" auf NBC. Die erste Folge ist am 5. September um 15 Uhr US-Ostküstenzeit zu sehen; die zweite und dritte Episode folgen am 19. und 20. September. Alle Folgen sind zusätzlich über den PGA-Tour-Streamingkanal sowie auf YouTube abrufbar. Die Serie bietet exklusiven Einblick in die Vorbereitung beider Teams und porträtiert die Kapitäne Snedeker und Ogilvy.

Trump, die PGA Tour und der politische Kontext

Trumps Ernennung zum Honorary Chairman fällt in eine Phase, in der die PGA Tour aktiv den Dialog mit der amerikanischen Regierung pflegt. Nach jahrelangem Konflikt mit dem von Saudi-Arabien finanzierten LIV-Golf-Zirkel und laufenden Verhandlungen über eine strukturelle Einigung ist die Einbindung des US-Präsidenten als Schirmherr ein Signal, das über den rein sportlichen Rahmen hinausgeht. Schon 2017, beim ersten Trump-Ehrenvorsitz im Liberty National Golf Club, war die Verbindung von Spitzenpolitik und Spitzengolf Gesprächsstoff – in Medinah dürfte das nicht anders sein.

Dieser Beitrag wurde mit Unterstützung von KI erstellt und redaktionell geprüft.

The post Trump erneut Ehrenvorsitzender beim Presidents Cup in Medinah – NBC-Doku-Serie startet am 5. September appeared first on Golf Post.

Originalquelle: www.golfpost.de →